Swyx als SIM-Karte

Auf der Swyx Partner- und Technologiekonferenz 2017 stellten wir erstmals "InstantSIM" vor: Eine SIM-Karte, die jedes aktuelle Mobiltelefon zu einer Swyx-Nebenstelle macht.

Das Wichtigste im Überblick

Was ist InstantSIM?

InstantSIM ist eine SIM-Karte, die sich gegenüber Ihrem Mobiltelefon so verhält wie eine normale Mobilfunk-SIM-Karte. Das bedeutet, Sie brauchen auf Ihrem Mobiltelefon keine Datenverbindung und keine App, es gibt auch keine besonderen Anforderungen an das Mobiltelefon (es sollte lediglich nicht zu alt sein, um mit aktuellen 2G/3G/4G-Frequenzbändern zurecht zu kommen).

Aus Sicht Ihrer Swyx-Anlage verhält sich InstantSIM wie z.B. ein Schnurlostelefon. Es meldet sich per SIP an Ihrer Anlage an und jedes Gespräch, das Sie vom Telefon aus führen, wird 1:1 zur Swyx übertragen. Wählen Sie am Mobiltelefon die 123, dann klingelt Ihr Swyx-Benutzer mit der Nummer 123.

 

Wann und zu welchen Konditionen ist InstantSIM verfügbar?

Wir haben InstantSIM auf der Swyx Partner- und Technologie-Konferenz 2017 in Bonn in einem Workshop live vorgeführt. Leider verzögerten sich die Vertragsverhandlungen mit dem Mobilfunk-Lieferanten etwa. Derzeit ist das Produkt in einer ausgiebigen Beta-Phase mit ausgewählten Teilnehmern. 

Produkt-Start ist für die zweite Jahreshälfte 2019 avisiert, dann werden auch Konditionen veröffentlicht.

Wenn Sie mehr wissen wollen, nehmen wir Sie gerne in den InstantSIM-Newsletter auf.

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Wo ist der Vorteil von InstantSIM gegenüber z.B. der SwyxMobile-App?

Während die SwyxMobile-App ein VoIP-Gespräch über eine bestehende Datenverbindung (WLAN oder UMTS/LTE) führt, führen Sie bei InstantSIM ein normales Handy-Gespräch.

Damit profitieren Sie zum einen von einer stabileren Telefonverbindung insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten, also im Zug oder Auto.

Zum anderen können Sie Ihr Mobiltelefon ohne Einschränkungen benutzen. Wählen z.B. über die Lenkradfernbedienung Ihres Autos ist genauso möglich wie über Sprachassistenten.

 

Ist InstantSIM ein Mobilfunktarif?

Nein. Ihre InstantSIM registriert sich ausschließlich an Ihrer Swyx-Telefonanlage. Es ist nicht möglich (Notruf ausgenommen), mit dieser SIM-Karte direkt zu telefonieren (außer eben über Ihre Swyx-Nebenstelle).

Es wird aber möglich sein, Ihre Mobilfunk-Rufnummer zu portieren, so dass Sie ankommend auf dieser Rufnummer auf Ihrem Mobiltelefon erreichbar bleiben.

 

Gibt es Datenpakete für InstantSIM?

Ja, es wird Datenpakete geben.

 

Was ist mit Rufumleitungen, Weiterverbinden etc.?

Die Steuerung der Swyx-Funktionen innerhalb des Gespräches erfolgt über die CTI+-Steuercodes (*7 für Rückfrage/Makeln, *9 zum Weiterverbinden etc.).

Für Rufumleitungen, Ruhe vor dem Telefon uvam. gibt es eine WebApp – diese benötigt ausnahmsweise dann tatsächlich eine Datenverbindung, z.B. WLAN. Darüber hinaus gibt es für die wichtigsten Einstellungen Funktionscodes, die Sie aus dem Adressbuch Ihrer InstantSIM heraus durch reines Anwählen ausführen können.

Aus technischen Gründen ist es leider nicht möglich, Rufumleitungen über die native GSM-Funktion zu verwalten.

 

An welchen Swyx-Telefonanlagen funktioniert InstantSIM?

InstantSIM wird natürlich für unsere eigenen Produkte InstantPBX und den großen Bruder HostedPBX verfügbar sein.

Stationäre ("CPE") Swyx-Installationen werden wir in der ersten Produktversion über eine smarte Adapter-Box (in der Größe eines DSL-Modems) anbinden können. Diese stellt die verschlüsselte Kommunikation zu uns sicher, ohne dass irgendwelche Änderungen an Ihrem Swyx-Server nötig sind.

Wenn Sie selbst Swyx-Cloud-Partner sind, benötigen wir in der Regel eine Zusammenschaltung (VPN) in Ihr Rechenzentrum. Auch mit SwyxON wird eine Anbindung möglich sein.

Produkt-Preview: InstantSIM

InstantSIM - das Mobiltelefon als Swyx-Nebenstelle

Ab 2019 ergänzt InstantSIM unser Produktportfolio und macht aus Ihrem Mobiltelefon eine vollwertige Nebenstelle für eine Swyx-Telefonanlage (egal, ob unsere InstantPBX, HostedPBX oder eine anderswo betriebene Swyx-Anlage). Weitere Informationen vorab hier.

Auf der Swyx-Partnerkonferenz (und in diesem Video nochmal in Ruhe ein paar Tage später) hat Joern Dost erstmals den Prototypen vorgeführt: